Publikationen des Graduiertenkollegs

 

Sammelbände

 

 

Schneider, Marlen u. Christiane Solte-Gresser (Hg.): Traum und Inspiration. Transformationen eines Topos in Literatur, Kunst und Musik. Paderborn: Fink 2018 (= Traumwelten 2).

 

Träume gelten schon seit der Antike als Quelle der Inspiration. Anhand medienübergreifender, interdisziplinärer Analysen entwirft dieser Band erstmals ein differenziertes Bild der Funktionen und Deutungen dieses zentralen Topos der europäischen Kulturgeschichte.

 

Insbesondere ab dem ausgehenden 18. Jahrhundert werden Träume zunehmend als Erfahrungsräume für künstlerische Kreativität nutzbar gemacht. Doch die Rede vom Träumer als Künstler beziehungsweise vom Künstler als Träumer durchzieht nicht nur den philosophischen und kunsttheoretischen Diskurs der Romantik und daran anknüpfender Künstler- und Schriftstellergenerationen. Sie findet sich bis heute in zahlreichen Werken der Literatur, Malerei und Grafik, ja selbst im Theater und in der Musik wieder. Dabei erscheint der Traum als produktiver Bewusstseinszustand, in dem der Kunstschaffende besonders empfänglich ist für die Regungen der eigenen Imaginationskraft oder auch für von außen herangetragene Eingebungen transzendenten Ursprungs.

 

Verlagsinformationen zum Sammelband: Wilhelm Fink Verlag

Oster, Patricia u. Janett Reinstädler (Hg.): Traumwelten. Interferenzen zwischen Text, Bild, Musik, Film und Wissenschaft. Paderborn: Fink 2017 (= Traumwelten 1).

 

Das Graduiertenkolleg »Europäische Traumkulturen« an der Universität des Saarlandes verfolgt in der vorliegenden Publikation einen neuen, interdisziplinären Zugang zum Faszinosum des Traums als Ergebnis kultureller und ästhetischer Konstruktionen.

 

Medienkomparatistisch ausgerichtet, erschließen Wissenschaftler_innen der Alt- und Neuphilologien, Musikwissenschaft, Kunstgeschichte, Theologie, Philosophie, Medien-, Film- und Kulturwissenschaft systematisch die Ästhetik und Poetik von Traumdarstellungen in unterschiedlichen Medien. Aus historischer Sicht werden ferner Traum-Paradigmen aus den europäischen Kulturen von der Antike bis zur Gegenwart analysiert. Wie reagieren Künstler_innen und Intellektuelle verschiedener Epochen auf die Erlebniswelt des Traums und auf das Traumwissen ihrer Zeit? Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen Wissensgeschichte, Kultur und Traumästhetik? Generiert der ›Eigensinn‹ des Traums in den unterschiedlichen Medien neue ästhetische Verfahren?

 

Verlagsinformationen zum Sammelband: Wilhelm Fink Verlag

Vortrag und Essay

 

Grünbein, Durs: Das Reservoir der Träume, gefolgt von Die Massive des Schlafs, herausgegeben von Christian Quintes. Luxembourg: Hydre Éditions 2017.

Durs Grünbein wurde 1962 in Dresden geboren. Dichter, Essayautor, Librettist, Übersetzer. Lebt in Berlin und seit 2012 auch in Rom. Studium der Theatergeschichte an der Humboldt Universität Berlin, Arbeiten zum Drama bei Aischylos, Sophokles, Euripides und Shakespeare. Nach 1989 ausgedehnte Reisen in Europa, Südostasien und in den Vereinigten Staaten. Gastprofessuren an amerikanischen Universitäten.

Sein Werk wurde in viele Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Peter-Huchel- Preis 1995, dem Georg-Büchner-Preis 1995, dem Friedrich-Nietzsche-Preis 2004, dem Friedrich-Hölderlin-Preis 2005, dem Pier-Paolo-Pasolini-Preis Rom 2006 und dem schwedischen Tomas-Tranströmer-Preis 2012. Er ist Professor für Poetik an der Kunstakademie Düsseldorf, Mitglied des Ordens Pour le mérite sowie mehrerer Akademien, darunter der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt, der Akademie der Künste Berlin und der Sächsischen Akademie Dresden.

Ausstellungskatalog

 

Gindorf, Myriam, Julian Lucks, Janina Sara Klein und Hannah Yasmine Chegwin (Hg.): »Sich träumend über die Misere zu erheben«. Das druckgraphische Werk von Caspar Walter Rauh. Hannover: Wehrhahn Verlag 2017.

Träume inspirierten nicht nur die Surrealisten Anfang des 20. Jahrhunderts, sie bestimmen auch später im Phantastischen Realismus das künstlerische Schaffen. Diese Stilrichtung wird jedoch von den Schrecken des Zweiten Weltkriegs überschattet, weshalb in der Beschäftigung mit dem nächtlichen Erleben oft traumatische Kriegserfahrungen zum Ausdruck kommen. So auch im zwischen Traum und Alptraum changierenden graphischen und zeichnerischen Werk von Caspar Walter Rauh (1912–1983), einem wichtigen Vertreter des Phantastischen Realismus in Deutschland. »Sich träumend über die Misere zu erheben, sich eine eigene Welt zu bauen – einen Zaubergarten«, ist sein Ziel. Mal düster, mal mit Augenzwinkern erträumt er bizarre Welten voller Mischwesen.

 

Dieser Katalog erscheint begleitend zur vom DFG-Graduiertenkolleg »Europäische Traumkulturen« (GRK 2021) kuratierten Ausstellung Caspar Walter Rauhs Traumwelten – Druckgraphik im Phantastischen Realismus in der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek, die erstmals Caspar Walter Rauhs Druckgraphiken aus Mainfranken ins Saarland bringt. Ausstellung und Katalog präsentieren Radierungen, Druckplatten und bibliophile Mappenwerke aus Privatbesitz und dem Nachlass sowie aus der Sammlung der Oberfrankenstiftung im Kunstmuseum Bayreuth. Diese werden ergänzt von fünf Beiträgen, die das Werk und Leben des Künstlers näher beleuchten.

 

Verlagsinformation zum Ausstellungskatalog: http://www.wehrhahn-verlag.de

Rezensionen

 

 

Der Traum als Forschungsgegenstand literatur- und kulturwissenschaftlicher Romanistik: Ein Rundflug mit Zwischenstopps. Überblicks-Rezension von Marie Bonnot, Kristina Höfer, Agnes Karpinski, Martin Meiser, Janett Reinstädler, Sigrid Ruby und Christiane Solte-Gresser. In: Romanische Studien, Heft 5, 2016, S. 465-484.

 

 

 

 

Traumspezifische Publikationen der Kollegsmitglieder

Zu Aufsätzen und anderen Veröffentlichungen der einzelnen GRK-Beteiligten, siehe die jeweiligen Publikationslisten unter »Beteiligte«.

 

Monografien

 

Nesselhauf, Jonas: Der ewige Albtraum. Zur Figuration des Kriegsheimkehrers in der Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts. Paderborn: Fink 2018.

 

Der aus dem Krieg zurückkehrende Soldat ist eine paradigmatische Sozial - und Reflektionsfigur des 20. und frühen 21. Jahrhunderts und seit dem Ersten Weltkrieg vielfach in Kunst und Literatur verhandelt worden.

 

Seit 1914 nicht nur Millionen junger Männer in den ersten »Massenkrieg« der Moderne einzogen, sondern auch unzählige Soldaten verwundet oder traumatisiert wieder nach Hause zurückgekommen sind, wurde die literarische Figur des Kriegsheimkehrers zu einer dauerhaften Erscheinung in den europäischen und nordamerikanischen Literaturen. Die Untersuchung widmet sich in dieser Form zum ersten Mal in der deutschsprachigen Forschung der literarischen Figur des Kriegsheimkehrers aus komparatistischer Perspektive, schlägt dabei den Bogen vom Ersten Weltkrieg bis zum »War on Terror« und bringt fiktionale Prosatexte aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien, Russland/der Sowjetunion und den USA zusammen.

 

 

Kreuzer, Stefanie: Traum und Erzählen in Literatur, Film und Kunst. Paderborn: Fink 2014.

 

Traum­welten und künstler­ische Ausdrucks­formen weisen viel­fältige Ana­logien und Affinitäten ebenso wie Differenzen auf. Träume fas­zinieren durch Bizarr­heiten und die Inten­sität ihres Er­lebens. Nach dem Er­wachen sind sie jedoch nur schwer (be)greif­bar und er­fordern einen Trans­fer ins Wach­bewusst­sein. Ästheti­sche Dar­stellungen in Literatur, Film und bildender Kunst ver­mögen hin­gegen synästhetische und flüchtige (Traum-)Er­fahrungen ebenso wie Traum­haftigkeit medial an­schaulich und prägnant zu inszenieren sowie kreativ und spielerisch zu ge­stalten. Schließ­lich ent­werfen fiktive wie ge­träumte Wel­ten gleicher­maßen imaginäre (Gegen-)Welten. Diese erste um­fassende, trans­mediale Studie zu Traum und Traum­haftig­keit in fiktionaler Literatur, Film und bil­dender Kunst unter­sucht ein­deutig markierte Traum­darstellungen, un­sichere Gren­zen zwischen Traum- und Wach­welten sowie traum­affine Dar­stellungen, die als Träume inter­pretier­bar sind. Im Rahmen eines inter­medial er­weiterten Erzähl­verständnisses er­öffnen exempla­rische Analysen mediale Zu­gänge zum Traum(wissen) – etwa von Bildern Boschs, Piranesis und Violas über Texte Tiecks, Hoffmanns, Büchners, Kafkas und Aichingers bis hin zu Fil­men von Porter, Buñuel, Bergman und Lynch. 

 

Verlagsinformation zu diesem Buch: http://www.fink.de/katalog/titel/978-3-7705-5673-1.html

Gehring, Petra: Traum und Wirklichkeit. Zur Geschichte einer Unterscheidung. Frankfurt am Main: Campus 2008.

 

Seit jeher be­schäftigt der Traum unser Denken. Er fasziniert und erscheint doch als zu­tiefst fremd: etwas Anders­artiges, Un­wirkliches. Was aber ist es, das den Traum von der Wirklich­keit unterscheidet?  

 

Schon in der Antike gab es Er­klärungen dafür, wa­rum wir träumen und was den Zu­stand des Träumens von dem des Wachens ab­grenzt. Um dieses Verhält­nis von Traum und Wach­wirklichkeit zu­einander geht es hier und da­mit um eine elemen­tare Unter­scheidung, wie sie in der Philo­sophie und anderen Wissen­schaften ge­troffen wurde. Petra Gehring führt uns dabei von der grie­chischen Antike über das Mittel­alter und die frühe Neu­zeit in das Zeit­alter der Auf­klärung, von der Romantik über die Psycho­analyse bis zur modernen Hirn­forschung. Dabei leistet sie mehr als eine fas­zinierende Rück­schau auf die wechseln­den Traum­theorien. Ihre philosophische Ge­schichte der Unter­scheidung von »geträumt« und »wirklich« unter­gräbt unsere oft allzu selbst­verständliche Auf­fassung von »Wirklichkeit«.

 

Sammelbände

 

Dieterle, Bernard u. Manfred Engel (eds.): Theorizing the Dream / Savoir et théories du rêve. Würzburg: Königshausen & Neumann 2018.

 

An important part of age-old human attempts to cope with the otherness of the dream is the so-called ›dream-discourse‹, which tries to explain the origin of dreams, their bizarre appearance, their functions, and the methods for detecting the information which they may contain. This collection of essays will reconstruct dream-discourses from many cultures and time periods, together with the dream knowledge of important literary authors. The scope of the contributions ranges geographically from India, China, and Korea to diverse European countries and historically from Antiquity to the present.

 

Pour réduire autant que faire se peut l’altérité du rêve, l´humanité a développé divers discours portant sur son origine, sa bizarrerie, ses fonctions et significations. Les contributions de ce volume s’efforcent d’en retracer les lignes de force à travers différentes cultures et périodes, et tenant compte aussi des savoirs oniriques d’importants écrivains. Les essais recouvrent une aire géographique incluant l’Inde, la Chine et la Corée et un champ historique s’étendant de l’Antiquité à l’époque contemporaine.

 

Including studies on / Avec des études portant sur: Gaudapada, Confucius, Ho Kyun, Ji Yun, Song Chewon, Homer, Aristotle, Cicero, Artemidorus, Augustine of Hippo, Hildegard of Bingen, Albertus Magnus, Thomas Aquinas, Béroalde de Verville, Athanasius Kircher, Descartes, Locke, Leibniz, Kant, Fichte, Schelling, Hegel, Novalis, Schubert, Troxler, Carus, Novalis, E.T.A. Hoffmann, Nodier, Nerval, Victor Hugo, Serrurier, Moreau de la Sarthe, Maury, Hervey de Saint-Denys, Baudelaire, Lautréamont, Freud, Jung, Proust, Joyce, Kafka, Marinetti, Tzara, Breton, representatives of current empirical dream research and many other dream theoreticians.

 

Contents

 

 

Bonnot, Marie et Aude Leblond (dir.): Les Contours du rêve. Les sciences du rêve en dialogue. Paris: Éditions Hermann 2017.

 

Malgré la multiplication des approches et des discours qui ont émergé depuis plus d’un siècle, la définition du rêve paraît aussi évidente pour chacun qu’impossible à formuler. Tout le monde en a fait l’expérience, chacun a l’impression qu’il a quelque chose à en dire, et la science des rêves n’est pas encore si avancée qu’elle puisse prétendre disqualifier tout autre type de discours. À défaut de pouvoir se prononcer sur la question d’un sens (psychique, biologique, sociologique, etc.), dont le rêve serait porteur, et d’arroger ainsi à telle ou telle discipline le droit de s’en saisir, il fallait ouvrir le champ de la réflexion, et se demander comment ce sens est co-construit par ceux qui font ou écoutent le rêve. Autrement dit, s’intéresser, non pas tant à ce que dit le rêve qu’à ce que nous disons du rêve – et à ce que ce discours révèle.

 

Le rêve a permis ainsi d’ouvrir le dialogue entre neurosciences, psychologie, philosophie, anthropologie, histoire, littérature, cinéma, photographie.

 

Inhalt: Table des matières

 

Verlagsinformationen: Éditions Hermann

Dieterle, Bernard u. Manfred Engel (eds.): Writing the Dream / Écrire le rêve. Würzburg: Königshausen & Neumann 2016.

 

Writing  a factual  or fictional  dream is a difficult  task as its ›otherness‹ will challenge all of our accustomed modes of narration. So the existence of established cultural  and textual patterns  is a welcome help. This collection of essays describes these patterns, their historical and individual modifications and their relation to the dream-discourse in selected case studies and general considerations. The scope of the contributions  ranges geographically  from the Near East and Europe to Northern  America, Africa, China and Japan and histori­ cally from  Antiquity  to the present  including  studies on the Old Testament the Babylonian  Talmud, Dante, Tang Xianzu, La Fontaine, Cáo Xuěqín, Bräker, Jean Paul, Manzoni, Heine, Keller, Freud, Sōseki, Schnitzler, McCay, Éluard, Bâ, Sassine, Fantouré, Kipphardt,  Bächler, Sarris, Gaiman and others.

 

Écrire un rêve factuel ou fictionnel est une tâche délicate qui met en cause nos modes de narrations traditionnels et pour laquelle le recours à des  modèles culturels et textuels constitue une aide significative. Les articles réunis dans ce volume décrivent et commentent ces modèles, leurs modifications historiques et personnelles ainsi que leurs relations au  discours sur le rêve, et ce aussi bien sur le plan de considérations  d'ordre général  que d'analyses de cas. L'ensemble couvre une aire géographique allant du proche Orient et de l'Europe à l'Amérique du Nord, l'Afrique, la Chine et le Japon, et un champ historique s'étendant de l'Antiquité a l'époque contemporaine, avec des études portant entre autres, sur l'Ancien Testament, le Talmud de Babylone, Dante, Tang Xianzu, La Fontaine, Cáo Xuěqín, Bräker, Jean Paul, Manzoni, Heine, Keller, Freud, Sōseki, Schnitzler, McCay, Éluard, Bâ, Sassine, Fantouré, Kipphardt,  Bächler, Sarris et Gaiman.

 

Contents

Bonnot, Marie u. Emilie Frémond (Hrsg.): Rêve et fantastique. Paris: Otrante - Éditions Kimé. 2015 (= Art et littérature fantastiques, n° 37).

 

»Épiphanie de l’irréel dans la psyché«, ainsi que le désigne Christian Chelebourg, le rêve se présente comme l’occasion, renouvelée chaque nuit, d’éprouver, de la façon la plus intime, l’émotion du fantastique. Partant d’une même saisie subjective des phénomènes, usant des mêmes procédés de déstabilisation — déformation du réel, incongruité des associations, soustraction à la logique rationnelle —, le rêve et le fantastique paraissent s’alimenter à la même source. Que trouve-t-on à l’intersection de cette catégorie esthétique et de cette activité psychique ? Utilisé alternativement comme réservoir d’images, dispositif, simple événement ou structure narrative, comment le rêve peut-il nourrir le fantastique ? Mais, surtout, quelles sont les spécificités de l’expression du fantastique onirique dans chaque art ? Comment expliquer que le rêve s’accommode aussi bien du récit que de l’image lorsqu’il s’agit de produire de l’effroi ? et quel rapport entretiennent les représentations fantastiques du rêve avec les discours de savoir ?

S’inscrivant tour à tour dans une écriture de l’intériorité et du quotidien, ou au contraire dans celle du cauchemar collectif et de l’exceptionnel, le rêve, lorsqu’il adopte les contours du fantastique, peut se loger dans des esthétiques, genres et formes très divers. De la littérature (Nerval, Aloysius Bertrand, Franz Hellens ou Georges Bernanos, …) au cinéma (Max Reinhardt, Robert Wiene, Arthur Robison, John Gilling, Roman Polanski) en passant par la peinture (Charles Meryon, Piranèse, Max Ernst, Yves Tanguy) et la photographie (Man Ray, Paul Nougé, Jacques-André Boiffard), les études ici réunies permettront au lecteur de reparcourir les territoires fantastiques du rêve.

Dieterle, Bernard u. Manfred Engel (eds.): The Dream and the Enlightenment / Le Rêve et les Lumières. Paris: Honoré Champion 2003.

 

This collection of essays explores the dream-discourse and the literary dreams of the Enlightenment. The first part discusses the dream-cognition of 18th-century encyclopaedists, philosophers, theologians, doctors, anthropologists, and, more specially, of Swedenborg and Herder; the second part analyses dreams in novels, satires, plays, and poetry, with special studies on erotic dreaming and on Goethe. The volume closes with a comprehensive bibliography.  

 

Ce recueil d’articles explore la problématique du rêve au Siècle des lumières. La première partie interroge les connaissances transmises par les Encyclopédistes, les philosophes, les théologiens, les médecins et les anthropologues; deux études sont consacrées à Swedenborg et Herder. La seconde partie s’attache à une analyse du rêve dans les divers genres littéraires (roman, satire, théâtre et poésie) et développe deux études spécifiques sur le rêve érotique et Goethe. Le volume se termine par une bibliographie générale.

 

Mehr Informationen erhalten Sie unter: http://www.uni-saarland.de/fak4/fr41/Engel/ME/Publikationen/Dream_inhalt.htm